Wir brauchen ein neues Bildungsdesign

Solange solche Bilder Lernen und Bildung repräsentieren, bleibt Schule, was sie ist: Dressur. Die ist in den letzten Jahren zwar mancherorts sanfter geworden. Aber Schule ist immer noch Dressur. 

 

Das 21. Jahrhundert ist noch nicht in den Bildungsinstitutionen angekommen. Die Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern sind von einer anachronistischen, beziehungsarmen Hierarchie geprägt. Lehrpersonen sehen ihre hauptsächliche Aufgabe immer noch darin, Informationen zu vermitteln.

 

Dabei achtet Schule noch immer viel zu wenig auf Anschlussfähigkeit und auf Möglichkeiten der Kontextualisierung. Der "Stoff" ist König. Klassenzimmer und Unterrichtssetting verhindern kooperatives Lernen.

Interdisziplinarität und echtes Teamteaching ist die absolute Ausnahme vom Kindergarten bis zu Berufsschule und Matura. 

 

Wir brauchen ein neues Bildungsdesign. Wir brauchen Bildungsformate, die kreatives und selbstverantwortetes Lernen einfordern. Klassenzimmer und Hörsaal verlieren rasant an Plausibilität. Wir müssen die Ausbildung von Lehrenden und Dozierenden komplett neu aufgleisen. Gelernt wird anders und woanders. Die digitalisierte Wissensgesellschaft muss den kommenden Generationen neue Kompetenzen vermitteln. Wir brauchen mutige Führungspersonen in Schulen und Hochschulen, die das Neue Lernen im 21. Jahrhundert umsetzen. 

 

Und wir müssen anfangen, die Wirksamkeit dessen zu erfassen, was wir Bildung nennen. 


Kommentar schreiben

Kommentare: 0

                                                             BILDUNGSDESIGN EMPFEHLEN

 

Möchten Sie die Informationen mit anderen teilen oder das Angebot von Bildungsdesign weiter empfehlen?

Hier haben Sie die Möglichkeit.

 

TWITTER

FOLLOW ME

 

 

XING

JOIN US

 

YOU TUBE

VIEW VIDEOS

LINKEDIN

CONTACT